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ATEX-Zertifizierungsmodule: Verständnis der Konformitätsbewertungsverfahren

Zeit:2026-06-09


Um die Einhaltung der Anforderungen der ATEX-Richtlinie 2014/34/ EUmüssen die Hersteller das geeignete Konformitätsbewertungsverfahren auf der Grundlage der Gerätekategorie, des Schutzniveaus und der beabsichtigten Anwendung anwenden.

Die ATEX-Richtlinie enthält mehrere Zertifizierungsmodule, die das Produktdesign, die Produktionsprozesse und die Qualitätsmanagementsysteme bewerten, um sicherzustellen, dass die Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen sicher eingesetzt werden können.

 

 

Modul A - Interne Produktionskontrolle

Modul A ist ein Selbstbewertungsverfahren, bei dem der Hersteller die volle Verantwortung für den Nachweis der Einhaltung der geltenden ATEX-Anforderungen übernimmt.

Bei diesem Modul ist keine Beteiligung der benannten Stelle erforderlich. Der Hersteller erstellt die technische Dokumentation und stellt sicher, dass das Produkt alle relevanten Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllt.

Typischerweise verwendet für: Ausrüstung der Kategorie 3.


 

Modul B - EU-Typenprüfung

Modul B beinhaltet eine unabhängige Bewertung, die von einer benannten Stelle durchgeführt wird.

Die benannte Stelle prüft das Produktdesign und die technische Dokumentation, um die Einhaltung der wesentlichen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der ATEX-Richtlinie zu überprüfen.

Erfolgreicher Abschluss führt zur Ausstellung eines EU-Typenprüfungsbescheinigung.

Typischerweise verwendet in Kombination mit: Module C1, D, E oder F.


 

Modul C1 - Typkonformität basierend auf interner Produktionskontrolle plus überwachter Produktprüfung

Bei Modul C1 stellt der Hersteller sicher, dass die Produktion mit dem nach Modul B geprüften zugelassenen Typ übereinstimmt.

Darüber hinaus führt eine benannte Stelle regelmäßige Produkttests oder überwachte Inspektionen durch, um die laufende Konformität zu überprüfen.

Bietet: Zusätzliches Vertrauen in die Produktkonsistenz und -konformität.


 

Modul D - Typenkonformität auf der Grundlage der Qualitätssicherung des Produktionsprozesses

Modul D befasst sich mit dem Qualitätsmanagementsystem des Herstellers für die Produktion.

Eine benannte Stelle bewertet und genehmigt den Produktionsprozess, um sicherzustellen, dass alle hergestellten Produkte weiterhin dem nach Modul B genehmigten Typ entsprechen.

Dieses Modul eignet sich besonders für Hersteller mit etablierten Qualitätsmanagementsystemen und laufender Serienproduktion.

Schwerpunkt: Qualitätssicherung des Produktionsprozesses.


 

Modul E - Typkonformität auf der Grundlage der Produktqualitätssicherung

Modul E bewertet die Produktinspektions- und Prüfverfahren des Herstellers und nicht den gesamten Produktionsprozess.

Eine benannte Stelle bewertet das für die Endkontrolle und Produktüberprüfung verwendete Qualitätssystem, um die Übereinstimmung mit dem zugelassenen Typ sicherzustellen.

Schwerpunkt: Qualitätssicherung und Endkontrolle von Produkten.


 

Modul F - Übereinstimmung mit dem Typ auf der Grundlage der Produktüberprüfung

Im Rahmen von Modul F prüft und inspiziert eine benannte Stelle einzelne Produkte oder Produktionschargen, um die Übereinstimmung mit dem durch Modul B festgelegten zugelassenen Typ zu bestätigen.

Jedes Produkt oder jede Charge wird vor dem Inverkehrbringen einer direkten Überprüfung unterzogen.

Schwerpunkt: Unabhängige Produktüberprüfung.


 

Modul G - Konformität auf der Grundlage der Einheitenüberprüfung

Modul G ist für einzelne Produkte, Sonderanfertigungen, Prototypen oder limitierte Produktionseinheiten konzipiert.

Eine benannte Stelle führt eine umfassende Bewertung jeder einzelnen Einheit durch, um die Einhaltung der ATEX-Richtlinie zu überprüfen.

Dieses Modul erfordert keine vorherige EU-Typenprüfung gemäß Modul B.

Typischerweise verwendet für: Einzigartige, maßgeschneiderte oder einmalige Ausrüstung.


 

Auswahl des richtigen ATEX-Zertifizierungsmoduls

Die Auswahl des geeigneten ATEX-Konformitätsbewertungsmoduls hängt von mehreren Faktoren ab, darunter:

✔ Kategorie Ausrüstung

✔ Art des Explosionsschutzes

✔ Produktionsvolumen

✔ Reife des Qualitätsmanagementsystems

✔ Geplante Marktanforderungen

Die Hersteller sollten die geltenden ATEX-Anforderungen sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass der richtige Zertifizierungsweg gewählt wird und die Einhaltung der Vorschriften während des gesamten Produktlebenszyklus gewährleistet ist.

Das Verständnis der Unterschiede zwischen den Modulen A, B, C1, D, E, F und G ist für eine effiziente ATEX-Zertifizierung und den Zugang zum europäischen Markt unerlässlich.

 

 

Um die Einhaltung der Anforderungen der ATEX-Richtlinie 2014/34/ EUmüssen die Hersteller das geeignete Konformitätsbewertungsverfahren auf der Grundlage der Gerätekategorie, des Schutzniveaus und der beabsichtigten Anwendung anwenden.

Die ATEX-Richtlinie enthält mehrere Zertifizierungsmodule, die das Produktdesign, die Produktionsprozesse und die Qualitätsmanagementsysteme bewerten, um sicherzustellen, dass die Geräte in explosionsgefährdeten Bereichen sicher eingesetzt werden können.

 

 

Modul A - Interne Produktionskontrolle

Modul A ist ein Selbstbewertungsverfahren, bei dem der Hersteller die volle Verantwortung für den Nachweis der Einhaltung der geltenden ATEX-Anforderungen übernimmt.

Bei diesem Modul ist keine Beteiligung der benannten Stelle erforderlich. Der Hersteller erstellt die technische Dokumentation und stellt sicher, dass das Produkt alle relevanten Sicherheits- und Leistungsanforderungen erfüllt.

Typischerweise verwendet für: Ausrüstung der Kategorie 3.


 

Modul B - EU-Typenprüfung

Modul B beinhaltet eine unabhängige Bewertung, die von einer benannten Stelle durchgeführt wird.

Die benannte Stelle prüft das Produktdesign und die technische Dokumentation, um die Einhaltung der wesentlichen Gesundheits- und Sicherheitsanforderungen der ATEX-Richtlinie zu überprüfen.

Erfolgreicher Abschluss führt zur Ausstellung eines EU-Typenprüfungsbescheinigung.

Typischerweise verwendet in Kombination mit: Module C1, D, E oder F.


 

Modul C1 - Typkonformität basierend auf interner Produktionskontrolle plus überwachter Produktprüfung

Bei Modul C1 stellt der Hersteller sicher, dass die Produktion mit dem nach Modul B geprüften zugelassenen Typ übereinstimmt.

Darüber hinaus führt eine benannte Stelle regelmäßige Produkttests oder überwachte Inspektionen durch, um die laufende Konformität zu überprüfen.

Bietet: Zusätzliches Vertrauen in die Produktkonsistenz und -konformität.


 

Modul D - Typenkonformität auf der Grundlage der Qualitätssicherung des Produktionsprozesses

Modul D befasst sich mit dem Qualitätsmanagementsystem des Herstellers für die Produktion.

Eine benannte Stelle bewertet und genehmigt den Produktionsprozess, um sicherzustellen, dass alle hergestellten Produkte weiterhin dem nach Modul B genehmigten Typ entsprechen.

Dieses Modul eignet sich besonders für Hersteller mit etablierten Qualitätsmanagementsystemen und laufender Serienproduktion.

Schwerpunkt: Qualitätssicherung des Produktionsprozesses.


 

Modul E - Typkonformität auf der Grundlage der Produktqualitätssicherung

Modul E bewertet die Produktinspektions- und Prüfverfahren des Herstellers und nicht den gesamten Produktionsprozess.

Eine benannte Stelle bewertet das für die Endkontrolle und Produktüberprüfung verwendete Qualitätssystem, um die Übereinstimmung mit dem zugelassenen Typ sicherzustellen.

Schwerpunkt: Qualitätssicherung und Endkontrolle von Produkten.


 

Modul F - Übereinstimmung mit dem Typ auf der Grundlage der Produktüberprüfung

Im Rahmen von Modul F prüft und inspiziert eine benannte Stelle einzelne Produkte oder Produktionschargen, um die Übereinstimmung mit dem durch Modul B festgelegten zugelassenen Typ zu bestätigen.

Jedes Produkt oder jede Charge wird vor dem Inverkehrbringen einer direkten Überprüfung unterzogen.

Schwerpunkt: Unabhängige Produktüberprüfung.


 

Modul G - Konformität auf der Grundlage der Einheitenüberprüfung

Modul G ist für einzelne Produkte, Sonderanfertigungen, Prototypen oder limitierte Produktionseinheiten konzipiert.

Eine benannte Stelle führt eine umfassende Bewertung jeder einzelnen Einheit durch, um die Einhaltung der ATEX-Richtlinie zu überprüfen.

Dieses Modul erfordert keine vorherige EU-Typenprüfung gemäß Modul B.

Typischerweise verwendet für: Einzigartige, maßgeschneiderte oder einmalige Ausrüstung.


 

Auswahl des richtigen ATEX-Zertifizierungsmoduls

Die Auswahl des geeigneten ATEX-Konformitätsbewertungsmoduls hängt von mehreren Faktoren ab, darunter:

✔ Kategorie Ausrüstung

✔ Art des Explosionsschutzes

✔ Produktionsvolumen

✔ Reife des Qualitätsmanagementsystems

✔ Geplante Marktanforderungen

Die Hersteller sollten die geltenden ATEX-Anforderungen sorgfältig prüfen, um sicherzustellen, dass der richtige Zertifizierungsweg gewählt wird und die Einhaltung der Vorschriften während des gesamten Produktlebenszyklus gewährleistet ist.

Das Verständnis der Unterschiede zwischen den Modulen A, B, C1, D, E, F und G ist für eine effiziente ATEX-Zertifizierung und den Zugang zum europäischen Markt unerlässlich.